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Remarketing bedeutet, Menschen erneut mit Werbung anzusprechen, die bereits Kontakt mit Ihrem Unternehmen hatten, etwa Ihre Website besucht, ein Produkt angesehen oder den Warenkorb verlassen haben. Google nennt das Remarketing, bei Meta und vielen anderen Anbietern heißt dasselbe Prinzip Retargeting.

Wie funktioniert Remarketing?

Ein Tag auf der Website, zum Beispiel aus Google Ads oder das Meta Pixel, ordnet Besucher Zielgruppen zu. Diese Listen nutzen Sie anschließend in Kampagnen, etwa für alle, die in den letzten 30 Tagen eine Produktseite gesehen, aber nicht gekauft haben. Auch eigene Kundenlisten lassen sich hochladen.

Typische Einsatzbereiche

  • Dynamisches Remarketing mit genau den Produkten, die sich jemand angesehen hat
  • Erinnerung an abgebrochene Warenkörbe
  • Cross-Selling an bestehende Kunden
  • Längere B2B-Entscheidungsprozesse mit Fallstudien und Referenzen begleiten
  • Ausschluss von Käufern, damit kein Budget verschwendet wird

Datenschutz und Einwilligung

In der EU dürfen Remarketing-Listen nur Nutzer enthalten, die der Werbung zugestimmt haben. Mit Consent Mode v2 respektieren Google-Tags diese Entscheidung, Meta setzt für zuverlässige Daten zusätzlich auf die Conversions API. Dadurch werden Listen kleiner, aber rechtssicher.

Worauf achten?

  • Frequenz begrenzen, damit die Anzeigen nicht nerven
  • Botschaft nach Phase anpassen, also anderes Angebot für Warenkorbabbrecher als für Blogleser
  • Die Wirkung an ROAS und Kosten pro Conversion messen, nicht an der Zahl der Impressionen

Digitalman richtet Remarketing in Google Ads und Meta ein, mehr dazu auf der Seite Performance Marketing.

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